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Zeittafel        Zur Geschichte des Dorfes Zittow  Teil 1

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Besiedlung des Gebietes östlich des Schweriner Sees (Land Selesen) und Entstehung des Kirchspiels Zittow. Der Name der alten wendische Siedlung war ehemals Zcithecow (oder Zytheco, Zuttecowe, Zittekowe bzw. Sitkow., was wahrscheinlich mit “Korngegend” übersetzt werden kann)

Das Chorhaus (Altarraum) der Zittower Kirche wird durch christliche Mönche an der Stelle errichtet, auf der vermutlich bereits vorher eine wendische Kultstätte gestanden hat. Das Langhaus (Kirchenschiff) entsteht einige Jahrzehnte später. Das Patronat über die Kirche gehört im 13. und 14. Jahrhundert dem Landesherren.

Erste urkundliche Erwähnung des Dorfes Zittow am 24. März: Graf Gunzelin v. Hagen überlässt dem Schweriner Domkapitel verschiedene Besitzrechte in Zittow. Dazu gehören die zu dieser Zeit bereits bestehenden zehn Hufen sowie zwei Fischer, die den ganzen Cambser See zum Besten der Schweriner Domherren befischen sollen. Wohl zur gleichen Zeit schenkt Graf Gunzelin dem Domkapitel in Riga das Patronat Über die Pfarre und Kirche in “Zittow im Lande Zellesen” , wo es bis 1520 verbleibt.

Wird diese Schenkung von Gunzelins Sohn Graf Nikolaus von Schwerin bestätigt.

Verkauft Ritter Burchard Lützow zwei Hufen und einen Katen “nahe bei Zittikowe” an das Schweriner Domkapitel, dem damit das ganze Dorf gehört.

Papst Gregor ( der 11.) bestimmt in einer in Avignon ausgefertigten Urkunde, dass nach dem Ableben des “Rektors” Johann v. Stiten die Zittower Pfarrstelle an Herrman Campz verliehen werden soll. Zum Kirchspiel Zittow gehören die Dörfer Rampe ( 1171 ), Brahlsdorf ( 1262 ), Leezen (1325), Cambs (1331) und Langen Brütz (1335)

Die Familie v. Stralendorff besitzt einige Hufen in Zittow. Sie verpfändet ihre Privilegien an die Herren v, Halberstadt, die damals schon in Cambs, Langen-Brütz und Görslow ansässig sind.

Das Patronat über Pfarre und Kirche in Zittow geht auf das Kloster des HeiligenAntonius in Tempzin über.

In Zittow gibt es elf Hufen. Zwei davon waren im 30 jährigen Krieg zerstört worden. Die Hufen werden von ritterschaftlichen Bauern bewirtschaftet, die den Herren v. Plessen unterstehen , die mit Beginn des 17. Jahrhunderts als Besitzer auf Cambs in Erscheinung treten. Außerdem gab es zu dieser Zeit in Zittow eine Mühle sowie zahlreiche Handwerker wie z.B. Leiweber, Schneider, Schuster und einen Schmied.